Kontinuierliche, isolierte, hypotherme Koronarperfusion in Kombination mit ultrakurz
wirksamer ß-Blockade
A. Borowski, G. Lauterbach, S. Meyer, H. Korb
Meßgenauigkeit von On-Iine-Messung der venösen Sauerstoffsättigung und des Hämatokrits
G. Hollnick, B. Dobritzsch, P. Kowalke, V. Schmidt, U. Weißbach
EKZ bei einem Patienten mit bekannter Äthylenoxid-Allergie
Th. Petry, M. Dahm, P. Bernhardt
ISSN 0941-2670

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KARDIOTECHNIK
Perfusion • Monitoring • Organprotektion •
Medizinische Informatik • Elektrostimulation
Offizielles Organ der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik e. V.
The Official Publication Organ of the German Society for Cardiovascular Engineering
G-
5. Jahrgang
Titelbild
Sorin Biomedica Deutschland AG, Puchheim
„Morgenröte“ – Hommage ä Philipp Otto Runge –
von Regine Kalmar
Heft 2/1996
ISSN 0941-2670
Inhalt
Seite
Editorial………………………………………………………………………………………………………….. 36
Kontinuierliche, isolierte, hypotherme Koronarperfusion in Kombination
mit ultrakurz wirksamer ß-Blockade
A. Borowski, G. Lauterbach, S. Meyer, H. Korb………………………………………………………………………… 37
Membranoxygenation – Eine klinische Untersuchung
an 12 Oxygenatormodellen
A. Philipp, R. Schewior, M. Kaiser, D. Birnbaum………………………………………………………………………. 40
EKZ bei einem Patienten mit bekannter Äthylenoxid-Allergie
Th. Petry, M. Dahm, P. Bernhardt……………………………………………………………………………………………… 46
Meßgenauigkeit von On-line-Messung der venösen Sauerstoffsättigung
und des Hämatokrits
G. Hollnick, B. Dobritzsch, P. Kowalke, V. Schmidt, U. Weißbach……………………………………………….. 48
10 Jahre Herzchirurgische Medizin Technik ……………………………………………………. 51
Journal-Club…………………………………………………………………………………………………… 52
Kongreßnotizen ………………………………………………………………………………………………. 53
Aktuell: Kardiotechnik und Wirtschaftlichkeit …………………………………………………………. 54
Vignetten aus der Geschichte der Kardiologie, 6. bis 8. Folge
H. Mannebach…………………………………………………………………………………………………………………………..
Neues aus der Industrie …………………………………………………………………………………..
Bücherjournal ………………………………………………………………………………………………..
Mitteilungen der DGfK …………………………………………………………………………………… 62
Kongreßtermine………………………………………………………………………………………………. 65
Hinweise für Autoren………………………………………………………………………………………. 66
Stellenanzeigen………………………………………………………………………………………………..
Heft 3/96
Heft 4/96
Erscheinungstermin
9. 9.1996
Erscheinungstermin
2. 12. 1996
Einsendeschluß für
Einsendeschluß für
• redaktionelle Beiträge
14. 6. 1996
• redaktionelle Beiträge
20. 9. 1996
• Anzeigenaufträge
1. 8. 1996
• Anzeigenaufträge
1. 11. 1996
35
Die KARDIOTECHNIK wird auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt

Editorial
die „Deutsche Gesellschaft für Kardiotechnik
e.V“ feiert ihr 25jähriges Bestehen. Dies ist
eine gute Gelegenheit, Rückschau und Aus­
blick zu halten.
Der Beginn der Herzchirurgie wird meist auf
das Jahr 1896 datiert. In diesem gelang Rehn
in Frankfürt am Main erstmalig mit Erfolg die
Naht einer Herz wunde. Erst nach Einführung
der Sulfonamide (Domagk, Wuppertal, ab
1935) und der Antibiotika (klinische Ver­
wendbarkeit des 1928 von Fleming entdeck­
ten Penicillins ab 1942) konnte sich eine Chir­
urgie der Brustkorborgane in umfangreiche­
rem Stil allmählich etablieren.
In Deutschland war nach der politisch gewoll­
ten wissenschaftlichen Isolierung in der Zeit
des Dritten Reiches, durch die Kriegswirren
und -Zerstörungen in der frühen Nachkriegs­
zeit an eine Aufnahme der Herzchirurgie
nicht zu denken. Wenn man von bravourösen
Einzelleistungen absieht (z. B. erste erfolgrei­
che pulmonale Embolektomie durch Kirsch­
ner 1924, Methode nach Trendelenburg 1908;
erste Operation eines rechtsventrikulären Herz­
wandaneurysmas durch Sauerbruch 1931; er­
ste Ligatur eines offenen Ductus Botalli durch
Frey 1938), begann die Herzchirurgie in
Deutschland etwa um die Zeit der Währungs­
reform (1948) mit „geschlossenen“ oder auch
„blind“ genannten Eingriffen.
Die Zeit der „offenen“ Herzchirurgie unter
Sichtkontrolle intrakardialer Maßnahmen be­
gann mit den ersten erfolgreichen Operatio­
nen am offenen Herzen unter den Bedingun­
gen der alleinigen Oberflächenhypothermie
durch Derra 1955 und den ersten Korrektur­
eingriffen unter Zuhilfenahme der extrakor­
poralen Zirkulation mit Hilfe der Herz-Lun­
gen-Maschine durch Bücheri 1957 ohne Er­
folg und durch Zenker 1958 mit klinischem
Erfolg.
Bis zum Jahr 1960 wurde „offene“ Herzchir­
urgie mit Hilfe der isolierten Hypothermie an
acht, unter Nutzung der extrakorporalen Zir­
kulation (unter Einschluß der ihr Spektrum
ausdehnenden acht Abteilungen) an insge­
samt elf Kliniken vorgenommen, von denen
aber zunächst nur sechs das nötige Engage­
ment leisten konnten, kontinuierlich große
Herzchirurgie zu betreiben.
So nimmt es nicht wunder, daß in dieser
frühen Periode auch nur an wenigen Plätzen
Vorreiter einer sich über die Jahre etablieren­
den Gruppe von Spezialisten für den Umgang
mit extrakorporalen Pumpsystemen heraus­
kristallisierten, die sich später den Namen
„Kardiotechniker“ gab. Diese Entwicklung
erfolgte unabhängig vom und parallel zum
Ablauf im Ausland, wo Bezeichnungen wie
„pumpist“ oder „pump technician“ üblich wa­
ren