Aspekte der Farbbildgestaltung in der Patientenüberwachungstechnik
tK-/?. Kruska………………………………………………………………………………………………………………………………. 7
Klinische Erfahrung mit dem COBE SAT/HCT-Monitor
G. Albrecht, M. Erber, W. Scheffold……………………………………………………………………………………………… 10
Nutzung des kontinuierlichen Monitoring der 02-Versorgung
unter hypo- und normothermer Ganzkörperperfusion
D. Olthoff, C. Deutrich, S. Bergmann, C. Ullmann………………………………………………………………………… 14
40 Tage heparin-freie totale extrakorporale Lungenassistenz
(TEKLA) mit Anwendung von bioaktiven, oberflächenbehandelten
EKZ-Kreislauf-Komponenten
V Magnusson, G. Vigfüsson, O. Fjalldal, B. Torfason, A. Thorsteinsson,
Th. S. Stefdnsson, P. T. Önundarson……………………………………………………………………………………………. 19
Der Pulmonaliskatheter in der Herzchirurgie
M. Günnicker, M. Schieffer, U. Freund, G. Marggraf, N. Doetsch………………………………………………….. 24
Mediquiz……………………………………………………………………………………………………………………………… 28
Das Portrait
Stöckert Instrumente………………………………………………………………………………………………….. 30
Das Klinikportrait
Berufsgenossenschaftliche Krankenanstalten Bergmannsheil, Bochum…………………… 33
Neues aus der Industrie…………………………………………………………………………………………………….. 35
Bücherjournal
– High Tech-Marketing im Gesundheitswesen………………………………………………………. 37
Mitteilungen der DGfK…………………………………………………………………………………………………….. 38
Kongreßnotizen………………………………………………………………………………………………………………….. 41
Heft 1/93
Heft 2/93
Erscheinungstermin
23. 2.1993
Erscheinungstermin
19. 5.1993
Einsendeschluß für
Einsendeschluß für
• redaktionelle Beiträge
18.12.1992
• redaktionelle Beiträge
1. 3.1993
• Anzeigenaufträge
18.
1.1993
• Anzeigenaufträge
13. 4.1993
Leitthema:
Leitthema:
Myocardprotektion
Datenverarbeitung in der Kardiotechnik
Ein Beitrag für unsere Umwelt: Die KARDIOTECHNIK wird auf chlorfrei gebleichtem Papier gedruckt
3
MEDIZIN IST KUNST –
KUNST IST MEDIZIN
Oxygenationssysteme –
durch Vielfalt zur optimalen Anwendung
Dideco GmbH • Maisacher Straße 118 • Postfach 1206-D-8080 Fürstenfeldbruck
Telefon 08141/4209-1 • Tlx 527 645 didsh d ■ Fax 08141/91298
Editorial
das erste Jahr ist geschafft!
Vor Ihnen liegt die dritte
Ausgabe der neuen Fach
zeitschrift KARDIOTECH
NIK. Wir hoffen sehr, daß
unsere Arbeit für Ihre Infor
mation und Fortbildung
bisher von Nutzen war und
auch das neue Heft Ihre Zu
stimmung findet. War das
erste Heft eine Zusammen
stellung freier Arbeiten, so
wurde in der 2. Ausgabe das
Leitthema Kreislaufunter
stützungssysteme komplex
dargestellt und behandelt.
Während der kardio-techni-
schen Jahrestagung in Frei
burg zeigte sich, daß die
neue KARDIOTECHNIK
die Zustimmung der Mit
glieder der Deutschen Ge
sellschaft fürKardiotechnik
e.V. gefunden hatte.
Außerdem freuen wir uns
sehr, daß unsere Fachzeit
schrift auch das Interesse
und die Anerkennung im
europäischen Ausland, vor
allem in Österreich, der
Schweiz und bei den Kolle
gen aus den Niederlanden,
gefunden haben. Ja sogar
aus dem kühlen Island kam
Zustimmung und aktive
Mitarbeit in Form eines Er
fahrungsberichts (siehe
Seite 19 dieser Ausgabe).
Auch hier sollten wir „un
sere Nase mal über den Tel
lerrand hinausschauen las
sen“ und sehen, wie im be
nachbarten oder fernen
Ausland Kardiotechnik
praktiziert wird. Gelegen
heiten zu einem Gedanken-
und Erfahrungsaustausch
ergeben sich auf internatio
nalen Kongressen und so
gar auf Urlaubsreisen. Hier
zeigen sich oft interessante
Aspekte, was bezüglich ei
ner einheitlichen Ausbil
dung durchaus von Nutzen
sein kann.
Und genau das ist es, was
den Wert dieser Zeitschrift
ausmacht – der Erfahrungs
austausch, verbunden mit
dem Anspruch auf Fort-
und Weiterbildung. Doch
um diesen Zielen gerecht
zu werden, benötigen wir
noch stärker die Mitarbeit
von Kardiotechnikern und
auch Ärzten. Diese Beteili
gung kann ganz vielfältig
sein, z.B. durch die Vermitt
lung oder das Schreiben
von themenbezogenen Bei
trägen bzw. Erfahrungsbe
richten, von Leserbriefen
oder der Teilnahme am Me-
diquiz.
In diesem Heft stellt sich
eine neue kardiochirurgi-
sche Klinik vor. Doch nicht
nurdie neuen Kliniken sind
für die Leser von Interesse.
Jede Klinik hat hier die
Chance, sich über ein Kli-
nikportrait zu präsentieren
oder mit einer Anzeige Per
sonal zu suchen.
Darüber hinaus haben
nicht nur die Kollegen aus
der Kardiochirurgie und
den verwandten Fachrich
tungen Gelegenheit, ihre
Erfahrungen darzustellen.
Auch die Industrie sollte
ihre Unterstützung zu die
ser Fachzeitschrift nicht nur
auf die Werbung beschrän
ken. Hier gibt es zwei wei
tere interessante redaktio
nelle Angebote: 1. die Fir
mendarstellung über ein
Portrait und 2. die Veröf
fentlichung einer Produkt
neuheit in einer speziellen
Rubrik (siehe Seiten 30 und
35).
Was erwartet Sie 1993 in der
KARDIOTECHNIK? Die
Ausgaben werden auch wei
terhin immer leitthemenbe
zogen sein. Das erste Heft
im neuen Jahr wird als
Hauptthema die Myocard
protektion behandeln. Wei
ter geht es dann im Früh
jahr mit dem Gebiet Daten
verarbeitung in der Kardio
technik. Das dritte Heft
wird sich mit den tachycar-
den Rhythmusstörungen
befassen. Weiter sieht un
sere langfristige Redakti
onsplanung als Themen die
Perfusion in der Kinder
herzchirurgie und die Fil
tration unter EKZ vor.
Bei der Vielzahl von The
men steht zur Diskussion,
die KARDIOTECHNIK
viermal im Jahr erscheinen
zu lassen. Dies erfordert
aberdie Mithilfe alleran der
KARDIOTECHNIK inter
essierten Kollegen. Die
bisherige positive Reso
nanz macht uns Mut, erfolg
reich werden wir durch Ihre
Mitarbeit! Schreiben Sie
uns doch dazu mal Ihre
Meinung.
Ihr
Heinz-Hermann
Weitkemper
KARDIOTECHNIK 3/92
5
Das Datascope System 90 T
Eine vielseitige, zuverlässige und
kompakte Intra-Aortale-Ballonpumpe
für den stationären Einsatz und den
Transport von Patienten.
‘atascope’
i®
Wiesenstraße 4, 6140 Bensheim
Tel.: 06251/6060 Fax: 06251/67877
W.-R. Kruska
Institut für Biomedizinische
Technik der TU Dresden
(Direktor: Prof. Dr.-Ing.
habil. R. Freyer)
Aspekte der
Farbbildgestaltung in der
Patienten ü berwach u ngstech n i k
Einleitung
Für die Realisierung des Dia
logs mit computergestützter
Patientenüberwachungstech
nik ist, bedingt durch die ho
he Kapazität des optischen In
formationskanals des Men
schen, gegenwärtig und auf
absehbare Zeit die auf den
Bildschirm
orientierte
Mensch-Maschine-Interakti-
on die Methode der Wahl.
Graphische Benutzeroberflä
chen, implementiert auf Sy
stemen mit hochauflösenden
Bildschirmen, kennzeichnen
den Stand der Gerätetechnik
bei Patientenüberwachungs
geräten. Zur Visualisierung
der Informationen werden so
wohl monochrome als auch
farbtaugliche Monitore, z.Z.
noch gleichberechtigt, einge
setzt. Moderne Patienten
überwachungssysteme er
möglichen und erfordern
neue Bedienerphilosophien.
Menü- und Fenstertechniken,
insbesondere Kombinatio
nen beider, kennzeichnen
den Stand der Technik. Es ist
deutlich das Streben nach ei
nem hochparallelen Mensch-
Maschine-Interface zu erken
nen, das kontextabhängig mit
geringem motorischen Auf
wand eine Vielzahl von Infor
mationen liefert, die in defi
nierte Bezugssysteme einge
ordnet werden bzw. werden
können. Zur Realisierung ei
nes effektiven Dialogs mit
dem Patientenüberwachungs
system findet eine Bediener
führung mit ausgefeilter Bild
schirmgestaltung hochauflö
sender Bildschirme in Kombi
nation mit berührungsemp-
findlicher Oberfläche Anwen
dung. Diese Kombination er
möglicht eine maximale Un
terstützung des Auge- Hand-
Systems durch das Zusam
menlegen des Ortes der Prä
sentation und der Aktion.
Hierdurch wird die erforderli
che Aufmerksamkeitsteilung
des Arztes zwischen Patient
und Patientenüberwachungs
technik auf einen Ort, hin
sichtlich der Patientenüber
wachungstechnik, beschränkt.
Die Gefahr einer zu starken
Hinwendung der Aufmerk
samkeit des Arztes vom Pa
tienten zur Überwachungs
technik, durch mehrere Orte
der Realisierung des Mensch-
Maschine-Interface, kann so
mit verringert werden.
Zusammenfassung
Kommen in Patientenüber
wachungssystemen Farben
zur Codierung von Informa
tionen zum Einsatz, sollten
diese nur als Mittel der redun
danten Codierung