Arterio-venöse pumpenlose extrakorporale Lungenunterstützung als neues Verfahren bei der Behandlung des Lungenversagens
Die extrakorporale Lungenunterstützung (ECLA) ist ein etabliertes Behandlungsverfahren beim akuten Lungenversagen. Hierbei handelt es sich um ein veno-venöses Bypassverfahren. Bei Patienten mit guten hämodynamischen Verhältnissen kann eine arterio-venöse „pumpenlose“ ECLA die Hypoxie und Hyperkapnie kompensieren. Der Anschluß der ECLA erfolgt über Kanülen in der Arteria femoralis und der Vena femoralis.
Erste klinische Erfahrungen beim Einsatz des Kapillarmembranoxygenators „Quadrox“
Der Beitrag vermittelt erste klinische Erfahrungen beim Einsatz eines neuen Kapillarmembran-Oxygenators. Die Autoren berichten über die praktische Anwendung und Leistungsfähigkeit des Quadrox-Oxygenators in der klinischen Routine der Herzchirurgie.
Monitoring im EKZ-System
Die Druckgradienten im extrakorporalen Kreislauf stellen eine physikalische Gegebenheit dar. Mit einem entsprechenden Monitoring an der HLM können diese AP-Werte der einzelnen Komponenten gemessen, gewertet und dokumentiert werden. Die periphere arterielle Druckmessung unterliegt während der Perfusion vielen Störgrößen. Die Feststellung des zentralen mittleren Perfusionsdruckes in der Aorta asc. während der EKZ, unabhängig von der peripheren arteriellen Druckmessung, ist ein wichtiger Parameter zur Beurteilung der Perfusion.
Der notfallmäßige Einsatz der Herz-Lungen-Maschine
Darstellung der Indikationen, Voraussetzungen und Durchführung des notfallmäßigen Einsatzes der Herz-Lungen-Maschine. Praktische Aspekte der Notfallperfusion und organisatorische Anforderungen für die schnelle Verfügbarkeit extrakorporaler Zirkulationssysteme.
Handhabung und klinische Erfahrung mit dem SHILEY M-2000 Membranoxygenator
Es werden die Handhabung und klinischen Erfahrungen mit dem SHILEY M-2000 Membranoxygenator dargestellt. Dieser Oxygenator stellt eine wichtige technische Entwicklung für die Herz-Lungen-Maschinen-Technik dar und wird hinsichtlich seiner praktischen Anwendung und klinischen Ergebnisse evaluiert.
Die erweiterte hämodynamische Überwachung besonders gefährdeter Patienten in der Herzchirurgie mit einem Personalcomputer
In den 70-er Jahren gab es eine Euphorie über die voll-computerisierte Patientenüberwachung. Diese Anlagen haben ihre hochgesteckten Erwartungen nur teilweise erfüllt. Heutzutage haben wir die Möglichkeit, über einen Kleincomputer ein bestehendes Monitoring so auszubauen, dass messtechnisch alle relevanten Parameter errechnet und interpretiert werden können. Als Hardware benützen wir einen Sharp MZ80B.