Intraoperative isovolämische Hämodilution aus der Aortenkanüle bei kardiochirurgischen Patienten mit hochgradiger Mehrgefäß-KHK
Die Studie untersucht die intraoperative isovolämische Hämodilution aus der Aortenkanüle bei kardiochirurgischen Patienten mit hochgradiger Mehrgefäß-KHK. Diese Technik zielt darauf ab, den Hämatokrit zu reduzieren und die Rheologie des Blutes zu verbessern, während gleichzeitig das Blutvolumen konstant gehalten wird.
Therapie bei Notfallpatienten – Myokardprotektion mit Blutkardioplegie
Im Herzzentrum Frankfurt werden zwei Kardioplegieverfahren angewendet. Nach der klinikinternen Indikationsstellung kommt bei Notfall- und Hochrisikopatienten die Blutkardioplegie nach Buckberg zum Einsatz. In der vorliegenden Studie werden prä-, intra- und postoperative Ergebnisse von 158 Notfall- und Risikopatienten dargestellt.
Kontrollierte Extremitätenreperfusion nach schwerer Ischämie
Die kontrollierte Extremitätenreperfusion beruht auf dem Prinzip, daß über die reine Wiederherstellung eines adäquaten Blutstromes hinaus eine Veränderung der Zusammensetzung des Reperfusates sowie der Bedingungen der Reperfusion vorgenommen werden kann. Die durch die vorausgegangene Ischämie geschädigte Extremität soll während der initialen Reperfusionsphase therapiert werden, um die lokalen und systemischen Reperfusionsschäden zu vermindern, die bei normaler Blutreperfusion entstehen.
Erfahrungen mit einem geschlossenen minimierten EKZ-System (CORx)
Das CORx-System der Firma CardioVention stellt eines dieser minimierten EKZ-Systeme dar. Anhand einer prospektiven randomisierten Studie wurden die potenziellen Vorteile des CORx-Systems bei Patienten untersucht, die sich einer aortokoronaren Bypassoperation am stillgestellten Herzen unterzogen.