Die Heparinbeschichtung der extrakorporalen Zirkulation reduziert zerebrale Mikroembolien und die postoperative Ödemneigung
Der Kontakt von Blut mit Fremdoberflächen aktiviert das Gerinnungssystem, das Fibrinolysesystem und das zelluläre wie humorale Abwehrsystem. Trotz Suppression dieser Systeme im extrakorporalen Bypass kommt es zur Mikrothrombenbidung und Mikroembolisation in Organen, die sich u.a. als zerebrale Schädigung mit neuropsychologischen Dysfunktionen manifestieren können. Die Studie untersuchte, ob bei verbesserter Biokompatibilität der EKZ-Systeme (Heparinbeschichtung nach dem Bioline-Verfahren) ein klinischer Vorteil gesehen werden kann.
Chirurgische Behandlung angeborener Herzfehler
Chirurgische Behandlung angeborener Herzfehler
J. von der Emde, H. Singer, J. Rein………………………………………………………92
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Stellenwert und praktische Durchführung der Pulmonalisembolektomie unter extrakorporaler Zirkulation
Die Pulmonalisembolektomie muß als wirkungsvolle, jedoch aufwendige und eingreifende therapeutische Maßnahme in ein Gesamtkonzept der Prophylaxe und Therapie thromboembolischer Komplikationen eingeordnet werden. Die wichtigste Aufgabe ist die Vermeidung von Situationen, die eine Pulmonalisembolektomie erfordern könnten.