Membranoxygenatoren mit niedrigen Füllungsvolumina in der Säuglings-Herzchirurgie
Die unter standardisierten Bedingungen aufgenommenen Leistungsdaten moderner Membranoxygenatoren geben praktisch keinen Aufschluß über die Handhabbarkeit und Bedienerfreundlichkeit in der klinikspezifischen Routine. In einem Zeitraum von zwei Jahren wurden zur Korrektur angeborener Herzfehler (66 Patienten; Op.-Alter: Median = 13 Tage) je 11 Exemplare von sechs verschiedenen Membranoxygenator-Systemen zur EKZ eingesetzt.
Vergleich der Bluttraumatisierung bei zwei Bubbleoxygenatoren (Gasdispersionsoxygenatoren) und einem Membranoxygenator
Drei Oxygenatoren sollten im Rahmen ihrer klinischen Verwendung in der Abteilung Herz- und Gefäßchirurgie an der RWTH Aachen auf das Ausmaß der von ihnen verursachten Bluttraumatisierung untersucht werden. In der Studie wurden unter anderem die Hämolyse sowie die Änderung der Thrombozytenzahl vor, während und nach der extrakorporalen Zirkulation untersucht.