Biokompatibilität – ein Begriff setzt sich durch
Der Begriff Biokompatibilität wird schon seit vielen Jahren für die Beschreibung der Verträglichkeit von Biomaterialien gegenüber Blut, Gewebe usw. verwendet. Eine verbindliche Definition dieses Begriffes gibt es nicht, obwohl allgemein bekannt ist, was darunter verstanden wird. In der Vergangenheit wurden technische Entwicklungen zum Einsatz in extrakorporalen Kreislaufsystemen vorwiegend zur Leistungsoptimierung vorangetrieben. Zunehmend werden heute Erkenntnisse auf den Gebieten der Gerinnungsforschung und Immunologie durch die Verwendung moderner Verfahrenstechniken zur Herstellung von vollständig heparinbeschichteten extrakorporalen Kreislaufsystemen umgesetzt.
Neuartige Verfahren zur Verbesserung der Blutverträglichkeit von Schlauchmaterialien
Die Blutverträglichkeit von Schlauchmaterialien ist ein kritischer Faktor in der extrakorporalen Zirkulation. Neue Oberflächenbeschichtungen und Materialmodifikationen versprechen eine deutliche Verbesserung der Biokompatibilität und Reduktion thromboembolischer Komplikationen.
Biokompatibilitätsstudie von Oxygenatoren mit hochempfindlichen, hämostasiologischen Parametern
Eine Biokompatibilitätsstudie von Oxygenatoren unter Verwendung hochempfindlicher hämostasiologischer Parameter wird vorgestellt.