Seltene Komplikationen durch IABP-Implantationen
Die Unterstützung mit der Intraaortalen Ballonpumpe ist ein bewährtes Verfahren zur Behandlung von Patienten mit Linksherzversagen nach Herzoperationen oder Myokardinfarkt. Eine Implantationsrate von 1,5 bis 6,2 % nach aortokoronaren Bypassoperationen wird in der Literatur genannt. Berichte über Komplikationen sind selten. Die meisten Komplikationen im Zusammenhang mit der Intraaortalen Ballonunterstützung sind vaskulärer Natur wie Beinischämie, Infektionen oder Blutungen an der Punktionsstelle.
Ballongegenpulsation – Stand und Ausblick
Die intraortale Ballonpumpe stellt heute das am häufigsten gewählte Verfahren zur mechanischen linksventrikulären Unterstützung dar. Pathophysiologie, Indikationen, Kontraindikationen, Techniken für die Insertion und Entfernung, Systemeinstellung und Überwachung, Gefahren, Ergebnisse und Komplikationen werden diskutiert.
Die intraaortale Gegenpulsation (IABP)
Die intraaortale Gegenpulsationspumpe (IABP) hat in der Behandlung des Low-Cardiac-Output nach Herzoperationen ihren festen Stellenwert. Die Funktion, Indikation und Erfahrungen am eigenen Krankengut an einem Kollektiv von 35 Patienten werden vorgestellt, wobei die Wirkungsweise auf diastolischer Druckerhöhung und Afterload-Reduktion beruht.
Temporäre Linksherzentlastung: Problematik und Stand heute
Die temporäre Linksherzentlastung ist seit der erfolgreichen klinischen Einführung der intraaortalen Ballonpumpe (IABP) durch Kantrowitz Realität geworden. Dieses System hat sich weltweit bewährt und durchgesetzt. Trotzdem ergibt sich immer wieder die Situation, daß trotz Einsatz der IABP eine ausreichende Unterstützung der Herzarbeit nicht möglich ist. Es werden weltweit Herzentlastungspumpen — sog. Ventricular-Assist-Devices — entwickelt, die u.a. eine temporär längere Unterstützung des Herzens ermöglichen.