Extrakorporale Membranoxygenation nach Kinderherzchirurgie
Von September 1991 bis September 1994 wurden im Deutschen Herzzentrum Berlin 26 Patienten der Extrakorporalen Membranoxygenation (ECMO-Behandlung) unterzogen. Sechs Patienten überlebten (23 %). Die Patienten wurden in zwei Gruppen unterteilt: Gruppe I (N=19) – Beginn der ECMO-Therapie im Operationssaal und Gruppe II (N=7) – sekundärer Therapiebeginn nach einem Intervall mit konventioneller Intensivtherapie auf Intensivstation.
Temporäre Linksherzentlastung: Problematik und Stand heute
Die temporäre Linksherzentlastung ist seit der erfolgreichen klinischen Einführung der intraaortalen Ballonpumpe (IABP) durch Kantrowitz Realität geworden. Dieses System hat sich weltweit bewährt und durchgesetzt. Trotzdem ergibt sich immer wieder die Situation, daß trotz Einsatz der IABP eine ausreichende Unterstützung der Herzarbeit nicht möglich ist. Es werden weltweit Herzentlastungspumpen — sog. Ventricular-Assist-Devices — entwickelt, die u.a. eine temporär längere Unterstützung des Herzens ermöglichen.
Pharmakologische Aspekte des peri- und postoperativen Low-Cardiac-Output-Syndroms in der Cardiochirurgie
Behandlung des Low-Cardiac-Output-Syndroms nach Herzchirurgie durch differenzierte pharmakologische Therapie. Die Behandlung umfasst Volumentherapie und den Einsatz von inotropen Substanzen, oft kombiniert mit Vasodilatatortherapie. Der Artikel beschreibt die Wirkungsmechanismen verschiedener Substanzen wie Calcium, Dopamin, Dobutamin und Vasodilatoren.