Der Einsatz der Herz-Lungenmaschine in der regionalen Therapie maligner Tumoren

Bei lokal inoperablen soliden Tumoren wird eine loco regionale Chemotherapie mit der Herz-Lungenmaschine entwickelt. Drei operative Techniken sind verfügbar: isolierte Extremitätenperfusion, isolierte Leberperfusion und Halbkörperperfusion. Diese ermöglichen eine Konzentration des Zytostatikums im Tumorbereich ohne systemische Toxizitätsbegrenzung.

Die Technik der hyperthermen Extremitätenperfusion

Die regionale hypertherme Perfusion stellt eine erfolgversprechende, die bisherige chirurgische Therapie ergänzende Behandlungsmethode bei malignen Melanomen und bei Weichteilsarkomen der Extremitäten dar. Bei dieser Operation wird die tumorbefallene Extremität von der zentralen Gefäßversorgung abgeriegelt, erwärmt und mit Hilfe eines extrakorporalen Kreislaufes mit einem Zytostatikum durchspült.