Kontrollierte Extremitäten-Reperfusion mit einem Druckbeutel-Perfusionssystem
Obwohl bei einer bestehenden Ischämie eines Organs oder einer Extremität die Reperfusion eine notwendige Voraussetzung für den Erhalt oder die Erholung der Funktion ist, kann die Reperfusion einen zusätzlichen Schaden verursachen. Wir haben nun das Verfahren der kontrollierten Reperfusion modifiziert, so daß es mit geringem technischen Aufwand und ohne den Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine durchgeführt werden kann.
Kontrollierte Extremitätenreperfusion nach schwerer Ischämie
Die kontrollierte Extremitätenreperfusion beruht auf dem Prinzip, daß über die reine Wiederherstellung eines adäquaten Blutstromes hinaus eine Veränderung der Zusammensetzung des Reperfusates sowie der Bedingungen der Reperfusion vorgenommen werden kann. Die durch die vorausgegangene Ischämie geschädigte Extremität soll während der initialen Reperfusionsphase therapiert werden, um die lokalen und systemischen Reperfusionsschäden zu vermindern, die bei normaler Blutreperfusion entstehen.
Operative Techniken der Myokardprotektion mit Blutkardioplegie
Übersichtsreferat über operative Techniken der Myokardprotektion mit bluthaltigen kardioplegischen Lösungen.
ST-Strecken-Analyse als Monitoring myokardialer Ischämie bei aortokoronarer Bypassoperation
Bei 60 Patienten, die sich einer elektiven aortokoronaren Bypassoperation unterziehen mußten, wurde eine perioperative myokardiale Ischämieprophylaxe mit Diltiazem (n=30) oder Nitroglycerin (n=30) durchgeführt. Die Anzahl und Schwere der myokardialen Ischämien wurde mit einer automatischen ST-Strecken-Analyse (Firma Marquette 7010) erfasst.
Drei Jahrzehnte Herzschrittmachertherapie
Übersichtsarbeit über die Entwicklung der Herzschrittmachertherapie in den vergangenen drei Jahrzehnten mit Betrachtung der technischen Fortschritte und klinischen Anwendungen.
Erfahrungen mit Frequenz-adaptierten Schrittmacher-Systemen
Patienten mit VVI-Schrittmacher können ihr Herzzeitvolumen nur durch Vergrößerung des Schlagvolumens erhöhen. Bei schwerer Belastung oder myokardinsuffizienten Patienten ist eine HZV-Steigerung nur über Frequenzerhöhung möglich. Es besteht eine gute Korrelation zwischen Herz- und Atemfrequenz. Bei 12 Patienten wurde der atemfrequenzabhängige Schrittmacher RDP 2 implantiert. Die Nachuntersuchung zeigte eine Herzzeitvolumen-Steigerung von etwa 25% gegenüber dem VVI-Modus.