Regelmechanismen der Blutgase unter Einsatz eines In-line-Blutgasmeßgerätes

An einer Gruppe von zweimal 15 Patienten im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart wurde versucht aufzuzeigen, ob eine konstantere Perfusion bezüglich der Blutgase möglich ist unter Einsatz des In-line-Blutgasmeßgerätes CDI 300 der Firma 3M Sarns. Die Ergebnisse zeigten eine zufriedenstellende Verbesserung der Perfusionskonstanz.

Die isolierte hypertherme Extremitätenperfusion

Die isolierte hypertherme Extremitätenperfusion ist eine für das maligne Melanom etablierte Behandlungsform, die mit Hilfe der Herz-Lungen-Maschine realisiert wird. Die entscheidenden Prinzipien sind die hochdosierte regionale Zytostase und die Hyperthermie. Die Operationstechnik erfordert den vaskulären Anschluß der Stammgefäße an oberer oder unterer Extremität.

Kardiotechnik in Kanada

Mrs. Carol Hamilton aus Kanada schildert, wie es auf der anderen Seite des großen Teiches mit der Ausbildung aussieht. Der Artikel beschreibt die Entwicklung und den aktuellen Stand der Kardiotechnik in Kanada sowie die Ausbildungsstrukturen für Kardiotechniker.

Die Entwicklung der Kardiotechnik in Deutschland: Ein historischer Beitrag am Beispiel der Universitätsklinik Göttingen

Die schnelle Entwicklung der Herzchirurgie ist zu einem wesentlichen Teil den Erkenntnissen und Ergebnissen der theoretischen Forschung zu verdanken. Die Zusammenarbeit zwischen Physiologen und angewandter Medizin führte zur Entwicklung der Oberflächenhypothermie und der extrakorporalen Zirkulation. Mit diesen beiden Methoden wurde es erst möglich, Operationen im Herzen unter der Sicht des Auges durchzuführen.

Entwicklung eines Maschinensets für die pulsatile Säuglingsperfusion

Viele klinische Studien haben vergleichende Untersuchungen zu pulsatiler und nicht pulsatiler Perfusion angestellt. Trotz unterschiedlicher Ergebnisse ist allen Studien die Feststellung gemeinsam, daß pulsatiler Blutfluß bei langdauernder EKZ für den Patienten besser sei. Deshalb wird im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen pulsatile Perfusion auch in der Chirurgie der kongenitalen Vitien eingesetzt.

Ein neuer Membranoxygenator für die extrakorporale Lungenunterstützung

Bei 10 Neugeborenen, welche eine AREC-Behandlung (Assistance Respiratoire Extra Corporelle) benötigten, haben wir einen neuen Silikon-Diffusionsmembranoxygenator (M8, Jostra, Deutschland) eingesetzt. Der M8 hat eine Membranoberfläche von 0,77 m2 und eine maximale Blutflußrate von 0,8 l/min.

Medizinischer Fortschritt und Ethik

Die Kardiotechnik hat sich in den letzten Jahren von einem Hilfsberuf, der von angelerntem Personal nebenbei ausgeübt wurde, zu einem spezialisierten Berufsbild entwickelt, dessen Grenzen weder im Augenblick noch wohl in den nächsten Jahren endgültig festgelegt werden können. Durch den rapiden Umbruch und Fortschritt der Medizin werden Fragen laut, die über den rein technischen Aspekt der Arbeit hinausgehen.