Supraventrikuläre und ventrikuläre Rhythmusstörungen
Übersichtsartikel über supraventrikuläre und ventrikuläre Rhythmusstörungen. Der Beitrag behandelt Pathophysiologie, Diagnostik und Therapieoptionen verschiedener Arrhythmieformen in der kardiotechnischen Praxis.
Assistierte Zirkulation mit einem neuen pulsatilen, kardialen Assist-System (Teil II)
Fortsetzung der Untersuchung zu einem neuen pulsatilen kardialen Assist-System. Der Artikel behandelt die weitere Entwicklung und klinische Anwendung des Systems zur Kreislaufunterstützung bei kardialer Insuffizienz.
Membranoxygenatoren mit niedrigen Füllungsvolumina in der Säuglings-Herzchirurgie
Die unter standardisierten Bedingungen aufgenommenen Leistungsdaten moderner Membranoxygenatoren geben praktisch keinen Aufschluß über die Handhabbarkeit und Bedienerfreundlichkeit in der klinikspezifischen Routine. In einem Zeitraum von zwei Jahren wurden zur Korrektur angeborener Herzfehler (66 Patienten; Op.-Alter: Median = 13 Tage) je 11 Exemplare von sechs verschiedenen Membranoxygenator-Systemen zur EKZ eingesetzt.
Extrakorporale Membranoxygenation nach Kinderherzchirurgie
Von September 1991 bis September 1994 wurden im Deutschen Herzzentrum Berlin 26 Patienten der Extrakorporalen Membranoxygenation (ECMO-Behandlung) unterzogen. Sechs Patienten überlebten (23 %). Die Patienten wurden in zwei Gruppen unterteilt: Gruppe I (N=19) – Beginn der ECMO-Therapie im Operationssaal und Gruppe II (N=7) – sekundärer Therapiebeginn nach einem Intervall mit konventioneller Intensivtherapie auf Intensivstation.
Medizin auf der Datenautobahn – unterwegs im Internet
Die fortschreitende Digitalisierung und Vernetzung eröffnet neue Möglichkeiten für den Informationsaustausch in der Medizin. Das Internet bietet Ärzten und Medizintechnikern neue Wege der Kommunikation und des Zugangs zu medizinischen Informationen und Datenbanken.
Die transmyokardiale Laserrevaskularisation in der Therapie der diffusen koronaren Herzerkrankung
Die Laser-Revaskularisation kommt als Alternative in Frage bei Patienten mit fortgeschrittener koronarer Herzkrankheit, die nicht oder nicht mehr vollständig auf herkömmliche Weise kardiochirurgisch versorgt werden können. Die internationalen Erfahrungen mit dieser neuen Methode sind noch gering, die Skepsis gegenüber der neuen Technik noch weit verbreitet.
Vignetten aus der Geschichte der Kardiologie
In dieser schwierigen Lage hilft oft ein Blick zurück in die Geschichte der Medizin. Der zeitliche Abstand verschafft uns auch emotionale Distanz. Parallelen zur Gegenwart und die tieferliegenden Probleme werden mit mehr Abstand deutlicher. Diese Vignetten bieten ein hoffentlich unterhaltsames und zugleich hilfreiches Anschauungsmaterial.
Elektrophysiologie und Anatomie der Herzerregung
Das Spektrum von Herzrhythmusstörungen reicht vom Herzstolpern des Gesunden bis zum plötzlichen Tod durch Kammerflimmern, von der Bradykardie des Sportlers bis zum asystolischen Herzstillstand. Stets auf den neuesten Stand gebrachte Kenntnisse zu ihrer Pathophysiologie und ihrer Prognose sind notwendig für die korrekte Diagnosestellung, die Risikobeurteilung und für ihre Behandlung.
Assistierte Zirkulation mit einem neuen pulsatilen kardialen Assist-System
Globales Herzversagen kann nach Ausschöpfung pharmakologischer Mittel oft nur mit mechanischen kardialen Assist-Systemen beherrscht werden. Um den Effekt von mechanischer Entlastung des Herzens und mechanisch assistierter Zirkulation auf globale Dysfunktion des Herzens mit begleitendem kardiogenen Schock zu studieren, verwendeten wir eine experimentelle Anordnung am offenen Thorax in anästhesierten Hunden mit einem Körpergewicht von 6-14 kg.
Vergleichende In-vitro-Studie zwischen Rollen- und Zentrifugalpumpe unter Bedingungen der Säuglings-ECMO
Um eine Aussage über den Grad der durch die mechanische Beanspruchung durch Blutpumpen verursachten Erythrozytenschädigung zu machen, haben wir zwei verschiedene Pumpentypen untersucht. In einem In-vitro-Versuch von 24 Stunden haben wir die Rollenpumpe der Firma Stöckert mit der Zentrifugalpumpe (mit dem Pumpenkopf BP-50) der Firma Medtronic Bio-Medicus verglichen. Als Maß der Schädigung galt die Hämolyse des Blutes, die sich aus dem freien Hämoglobin im Plasma (fHb) ergab.