Herz-Kreislauf-Versagen nach Tourniquet-Schock: Reanimation mit kardiopulmonalem Bypass
Fallbeispiel einer Reanimation nach Herz-Kreislauf-Versagen infolge eines Tourniquet-Schocks mittels kardiopulmonalem Bypass mit Darstellung der Behandlungsstrategien.
Klinischer Einsatz eines Kapillar-Membran-Oxygenators
Bericht über den klinischen Einsatz eines Kapillar-Membran-Oxygenators mit Darstellung der technischen Eigenschaften und praktischen Erfahrungen.
Technische und praktische Erfahrungen mit einer neuen Herz-Lungen-Maschine
Die neue Stöckert-S3-Herz-Lungen-Maschine repräsentiert mehr als nur eine Weiterentwicklung der bekannten CAPS-Maschine. Einige hervorragende Eigenschaften sind das ergonomische Design, das neue Modul-Konzept, das verbesserte Kontroll-System und nicht zuletzt die drehbaren Pumpen. Dieser Artikel berichtet über die ersten klinischen Erfahrungen, die auf 500 Perfusionen basieren.
Miniaturisierte Blutpumpen für die Kinderherzchirurgie
Für uni- oder biventrikuläre pulsatile Herzunterstützungssysteme bei Neugeborenen und Kleinkindern werden Blutpumpen mit Schlagvolumen von 6-10 ml zur Erreichung von Fördervolumina von 0,4-1,5 l/min benötigt. Die anatomischen Verhältnisse zwingen zur Kanülierung mit extrem kleinen Durchmessern. Ein neuentwickeltes System entspricht folgenden speziellen Anforderungen: Ein- und Auslaßventile müssen möglichst verlustarm arbeiten, elastische Reservoire reduzieren Pulsatilität, und herkömmliche IABP-Konsolen können als Antriebssystem eingesetzt werden.
Erste klinische Erfahrungen beim Einsatz des Kapillarmembranoxygenators „Quadrox“
Der Beitrag vermittelt erste klinische Erfahrungen beim Einsatz eines neuen Kapillarmembran-Oxygenators. Die Autoren berichten über die praktische Anwendung und Leistungsfähigkeit des Quadrox-Oxygenators in der klinischen Routine der Herzchirurgie.
Medizinisches PVC, besser als sein Ruf?
Der Artikel beschäftigt sich mit der Bewertung von medizinischem PVC als Material für extrakorporale Systeme. Trotz seiner weiten Verbreitung in der Medizintechnik steht PVC oft in der Kritik. Der Autor untersucht die tatsächlichen Eigenschaften und Leistungsfähigkeit von medizinischem PVC im Vergleich zu seinem Ruf.
Aktuelle Bestandsaufnahme biokompatibler Oberflächenbeschichtung in der extrakorporalen Zirkulation
Ein verbessertes Verständnis über die Blut-Oberflächen-Interaktionen, welches heutzutage existiert, hat zur Entwicklung von unterschiedlichen Oberflächenbehandlungen von Produkten für die extrakorporale Zirkulation geführt. Verschiedene Lösungsmöglichkeiten wurden getestet und sind mittlerweile auf dem Markt erhältlich bzw. stehen kurz vor der Markteinführung. Diese Lösungen zielen entweder ab auf eine Verringerung des denaturierenden Effektes von Polymer-Oberflächen auf adsorbierte Proteine – wie zum Beispiel bei Oberflächen, die mit Phosphorylcholin-Strukturen beschichtet sind – oder auf eine Beschichtung der Oberflächen mit aktiven Biomolekülen wie Heparin.
Biokompatibilität – ein Begriff setzt sich durch
Der Begriff Biokompatibilität wird schon seit vielen Jahren für die Beschreibung der Verträglichkeit von Biomaterialien gegenüber Blut, Gewebe usw. verwendet. Eine verbindliche Definition dieses Begriffes gibt es nicht, obwohl allgemein bekannt ist, was darunter verstanden wird. In der Vergangenheit wurden technische Entwicklungen zum Einsatz in extrakorporalen Kreislaufsystemen vorwiegend zur Leistungsoptimierung vorangetrieben. Zunehmend werden heute Erkenntnisse auf den Gebieten der Gerinnungsforschung und Immunologie durch die Verwendung moderner Verfahrenstechniken zur Herstellung von vollständig heparinbeschichteten extrakorporalen Kreislaufsystemen umgesetzt.