Einsatz der EKZ bei Erwachsenen in der Lungenchirurgie
Mit einem interessanten Randgebiet der HLM befaßt sich diese Arbeit über den Einsatz der extrakorporalen Zirkulation bei Erwachsenen in der Lungenchirurgie. Die Autoren zeigen die speziellen Anforderungen und Besonderheiten beim Einsatz der Herz-Lungen-Maschine in diesem chirurgischen Bereich auf.
Die Auswirkungen von extrakorporaler Zirkulation auf die Mikrozirkulation
Diese Arbeit stellt die Auswirkungen von extrakorporaler Zirkulation auf die Mikrozirkulation dar. Die Autoren untersuchen die mikrovaskulären Veränderungen und deren Bedeutung für die Perfusion während des Einsatzes der Herz-Lungen-Maschine.
Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in einer kardiotechnischen Abteilung
Der Weg des modernen Krankenhauses zu einem Gesundheitsunternehmen der Dienstleistungsbranche ist gekennzeichnet durch einen Strukturwandel, der unter anderem die Einführung eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems, an Total Quality Management orientiert, beinhaltet. Dieser Artikel vermittelt nach einem Überblick über Qualitätsmanagement im Krankenhaus den praxisorientierten Einstieg in das Thema und zeigt anhand von ausgewählten Beispielen die bereits realisierten Umsetzungen innerhalb der kardiotechnischen Abteilung.
Extrakorporale Zirkulation zur mechanischen Kreislaufunterstützung bei Koronarangioplastie
Sowohl konventionelle Bypasschirurgie als auch Koronarangioplastie sind bei Patienten mit schwerer KHK im Stadium NYHA III-IV bei stark eingeschränkter Pumpfunktion oder fortgeschrittener höchstgradiger Verengung der Koronargefäße je nach Risikoprofil mit einer hohen Letalität behaftet. Die Kombination von EKZ und PTCA ist eine praktikable Technik zur Unterstützung der Kreislaufsituation bei Revaskularisation durch Dilatation, Rotablation oder Stentimplantation.
HLM-Simulation: Ein Programm zur Simulation einer extrakorporalen Zirkulation
Ein Computerprogramm zur Simulation der Herz-Lungen-Maschine wurde entwickelt, um die extrakorporale Zirkulation virtuell darzustellen. Das Programm ermöglicht die Simulation verschiedener Betriebszustände und Parameter der HLM für Ausbildungs- und Forschungszwecke.
Kinderherzchirurgie: CO2-Zugabe zur Steuerung des pulmonalen Widerstands
Bei kongenitalen Herzfehlern mit einer ’single ventricle physiology‘ wie dem hypoplastischen Linksherzsyndrom ist nach palliativem Eingriff der systemische und pulmonale Kreislauf durch einen Shunt miteinander verbunden. Um eine Überflutung der Lunge zu vermeiden, kann durch direkte Zugabe von CO2 in den Respirationstrakt der pulmonale Widerstand angehoben und so ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen pulmonaler und systemischer Perfusion erreicht werden.
Intraoperative Qualitätskontrolle in der koronaren Bypasschirurgie
Die koronare Bypasschirurgie ist der mit Abstand am häufigsten durchgeführte Eingriff am offenen Herzen in Deutschland. Im Beitrag werden verschiedene Methoden zur intraoperativen Qualitätskontrolle distaler Anastomosen wie Gefäßsondierung vor und nach Anastomosierung, Injektion von Indocyangrün zur direkten Beurteilung der regionalen Perfusion, Flußmessung und Messung des myokardialen Temperaturanstieges beschrieben.
Vergleich der Qualität der Blutseparation mit verschiedenen Autotransfusionsmaschinen
Hämodilutionsblut wurde mit den Autotransfusionsmaschinen CATS (Fresenius) und Sequestra (Medtronic) in die Fraktionen plättchenarmes Plasma (PAP), plättchenreiches Plasma (PRP) und Erythrozytenkonzentrat (EK) aufgetrennt. Die Qualität der Separationsprodukte wurde anhand ausgewählter Parameter untersucht. Die Untersuchungen ergaben keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen beiden Autotransfusionsmaschinen.
Ein mathematisches Modell zur Bestimmung der Blutviskosität
Als Ergänzung zu einem vorangegangenen Beitrag aus Heidelberg wird ein mathematisches Modell zur Bestimmung der Blutviskosität vorgestellt. Das Modell ermöglicht die Berechnung der Blutviskosität unter verschiedenen physiologischen und pathophysiologischen Bedingungen.
Intraoperative isovolämische Hämodilution aus der Aortenkanüle bei kardiochirurgischen Patienten mit hochgradiger Mehrgefäß-KHK
Die Studie untersucht die intraoperative isovolämische Hämodilution aus der Aortenkanüle bei kardiochirurgischen Patienten mit hochgradiger Mehrgefäß-KHK. Diese Technik zielt darauf ab, den Hämatokrit zu reduzieren und die Rheologie des Blutes zu verbessern, während gleichzeitig das Blutvolumen konstant gehalten wird.