Einsatz der ECMO bei kardiogenem Schock – Erfahrungen einer Herzchirurgie
Die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) hat sich als wichtige Therapieoption bei kardiogenem Schock etabliert. In dieser Studie berichten wir über unsere Erfahrungen mit 45 Patienten, die zwischen 2003 und 2005 mit ECMO-Unterstützung behandelt wurden.
Vereinfachte Anwendung einer Säuglings-ECMO nach herzchirurgischen Eingriffen
Die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) ist eine etablierte Therapieoption bei Säuglingen mit schwerem Herz- oder Lungenversagen. Nach herzchirurgischen Eingriffen kann eine vereinfachte Anwendung der ECMO-Technik bei kritischen Situationen lebensrettend sein. Die technischen Aspekte und klinischen Erfahrungen werden dargestellt.
ECMO zur Behandlung der kindlichen Kardiomyopathie
Ein 14 Monate altes Kleinkind wurde wegen eines Linksherzversagens mit plötzlichem Herzstillstand und anschließender Reanimation an eine veno-arterielle ECMO angeschlossen. Als Ursache wurde eine dilatative Kardiomyopathie aufgrund akuter viraler Myokarditis diagnostiziert. Nach sechs Tagen bildete sich unter der ECMO die linksventrikuläre Dilatation nahezu vollständig zurück.
Kinderherzchirurgie: ECMO nach herzchirurgischen Eingriffen
Der Autor befasst sich mit der ECMO in der Kinderherzchirurgie, basierend auf klinischen Erfahrungen über 30 Monate bei Patienten nach herzchirurgischen Eingriffen.
Extrakorporale Membranoxygenation nach Kinderherzchirurgie
Von September 1991 bis September 1994 wurden im Deutschen Herzzentrum Berlin 26 Patienten der Extrakorporalen Membranoxygenation (ECMO-Behandlung) unterzogen. Sechs Patienten überlebten (23 %). Die Patienten wurden in zwei Gruppen unterteilt: Gruppe I (N=19) – Beginn der ECMO-Therapie im Operationssaal und Gruppe II (N=7) – sekundärer Therapiebeginn nach einem Intervall mit konventioneller Intensivtherapie auf Intensivstation.
Vergleichende In-vitro-Studie zwischen Rollen- und Zentrifugalpumpe unter Bedingungen der Säuglings-ECMO
Um eine Aussage über den Grad der durch die mechanische Beanspruchung durch Blutpumpen verursachten Erythrozytenschädigung zu machen, haben wir zwei verschiedene Pumpentypen untersucht. In einem In-vitro-Versuch von 24 Stunden haben wir die Rollenpumpe der Firma Stöckert mit der Zentrifugalpumpe (mit dem Pumpenkopf BP-50) der Firma Medtronic Bio-Medicus verglichen. Als Maß der Schädigung galt die Hämolyse des Blutes, die sich aus dem freien Hämoglobin im Plasma (fHb) ergab.
40 Tage heparin-freie totale extrakorporale Lungenassistenz (TEKLA) mit Anwendung von bioaktiven, oberflächenbehandelten EKZ-Kreislauf-Komponenten
Bericht über eine 40-tägige heparin-freie totale extrakorporale Lungenassistenz mit Verwendung von bioaktiven, oberflächenbehandelten EKZ-Kreislauf-Komponenten. Diese innovative Anwendung zeigt neue Möglichkeiten in der Langzeit-Organunterstützung ohne antikoagulative Therapie auf.
Klinische Anwendung extracorporaler Membran-Oxygenisierung (ECMO) beim Neugeborenen mit respiratorischer Insuffizienz
Die klinische Anwendung der extrakorporalen Membran-Oxygenisierung (ECMO) bei Neugeborenen mit respiratorischer Insuffizienz wird beschrieben.
Langfristige klinische extracorporale Membranoxygenation – Indikation und Kontraindikation
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Indikationen und Kontraindikationen für die langfristige extrakorporale Membranoxygenation (ECMO). Es werden die klinischen Einsatzgebiete und Grenzen dieser Therapieform bei kritisch kranken Patienten diskutiert.