Reduktion des Fremdblutbedarfs durch verbesserte Oxygenatoren und „Pooling“ von venösem Blut unmittelbar vor der EKZ

Es wurde der Einfluß zweier verschiedener Oxygenatorsysteme sowie einer Methode der intraoperativen Eigenblutspende auf den Fremdblutbedarf bei Koronar-Bypass-Operationen getestet. 135 Patienten wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Gruppe 1 erhielt den Oxygenator OXY 51 (Sorin), welcher mit 2000 ml Ringerlaktat vorgefüllt war. In Gruppe 2 wurde dieses Volumen auf 1500 ml reduziert und es kam als Oxygenator der Monolyth (Sorin) zum Einsatz. Gruppe 3 erhielt die gleiche Bypasstechnik wie Gruppe 2, jedoch wurden zu Beginn der extrakorporalen Zirkulation (EKZ) 500-1000 ml heparinisiertes Blut entnommen und durch Ringerlösung ersetzt.

Über die Wertigkeit der Hämolyse beim extrakorporalen Kreislauf

Bei Angaben über extrakorporale Kreislaufsysteme bzw. Oxygenatoren wird häufig der Nachweis von Hämoglobin im Plasma als Qualitätskriterium angeführt. Vielfach gehört beim herzoperierten Patienten regelmäßig die Bestimmung des freien Hämoglobins zur Routineüberwachung. Der Artikel beleuchtet die Problematik dieser Messmethode und stellt die Bedeutung von subhämolytischen Veränderungen dar.