Miniaturisierte extrakorporale Zirkulation in der Kinderherzchirurgie
Die Anwendung miniaturisierter extrakorporaler Zirkulationssysteme in der Kinderherzchirurgie bringt spezielle Anforderungen mit sich. Besonders bei Neugeborenen und Säuglingen sind angepasste Perfusionsstrategien notwendig. Die technischen Aspekte und klinischen Erfahrungen werden zusammengefasst.
Vereinfachte Anwendung einer Säuglings-ECMO nach herzchirurgischen Eingriffen
Die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) ist eine etablierte Therapieoption bei Säuglingen mit schwerem Herz- oder Lungenversagen. Nach herzchirurgischen Eingriffen kann eine vereinfachte Anwendung der ECMO-Technik bei kritischen Situationen lebensrettend sein. Die technischen Aspekte und klinischen Erfahrungen werden dargestellt.
Peritonealdialyse bei Neugeborenen und Säuglingen
Die Peritonealdialyse ist ein etabliertes Behandlungsverfahren bei Niereninsuffizienz, auch bei Neugeborenen und Säuglingen nach herzchirurgischen Eingriffen. Mit einer Infusionspumpe, einem Blutwärmer und einem kleinen Schlauchset Modell St. Augustin kann eine neugeborenen- und säuglingsgerechte Peritonealdialyse gefahren werden.
Entwicklung eines Maschinensets für die pulsatile Säuglingsperfusion
Viele klinische Studien haben vergleichende Untersuchungen zu pulsatiler und nicht pulsatiler Perfusion angestellt. Trotz unterschiedlicher Ergebnisse ist allen Studien die Feststellung gemeinsam, daß pulsatiler Blutfluß bei langdauernder EKZ für den Patienten besser sei. Deshalb wird im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen pulsatile Perfusion auch in der Chirurgie der kongenitalen Vitien eingesetzt.
Anforderungen an einen modernen Kinderoxygenator für Neugeborene und Säuglinge
Moderne Kinderoxygenatoren für Neugeborene und Säuglinge müssen spezielle Anforderungen erfüllen, die sich aus den besonderen physiologischen und technischen Gegebenheiten bei der extrakorporalen Zirkulation in dieser Altersgruppe ergeben.
Adaptierte Membranoberfläche und extracorporales Füllvolumen an spezielle Bedürfnisse im Säuglings- und Kindesalter
Adaptierte Membranoberfläche und extracorporales Füllvolumen
an spezielle Bedürfnisse im Säuglings- und Kindesalter
H. Knobl, R. Körfer ……………………………………………………………………… 41
Erste klinische Erfahrung mit Zentrifugalpumpe bei extrakorporaler
Kreislaufassistenz
H. Jakob, B. Palzer, H. Oelert ………………………………………………………. 46
Die Verteilung kardioplegischer Lösungen im menschlichen Myokard
Th. Hohlfeld, H. Dalichau,
Chirurgie am offenen Herzen bei Säuglingen und Kleinkindern – Konstruktion und Erprobung einer Herz-Lungen-Maschine für Säuglinge
Beschreibung einer neu konstruierten Herz-Lungen-Maschine für Säuglinge mit Membranoxygenator zur Reduzierung des Bluttraumas. Die experimentelle Erprobung erfolgte an über 50 Hunden, gefolgt von klinischen Erfahrungen bei 18 Kleinkindern. Die neue Technik ermöglicht kontrollierte Volumenverschiedungen und bessere Perfusionskontrolle.
Frühoperationen mit Hilfe der Herz-Lungen-Maschine aus der Sicht des Kinderkardiologen
Der Autor erläutert die Notwendigkeit von Frühoperationen bei angeborenen Herzfehlern im Säuglingsalter. Statistische Daten zeigen, dass die Mortalität bei zweizeitigem Vorgehen höher ist als bei einzeitiger Frühkorrektur. Die diagnostische Qualität der Herzkatheteruntersuchung bei Säuglingen ist vergleichbar mit der bei größeren Kindern.