Extrakorporale Membranoxygenation nach Kinderherzchirurgie

Von September 1991 bis September 1994 wurden im Deutschen Herzzentrum Berlin 26 Patienten der Extrakorporalen Membranoxygenation (ECMO-Behandlung) unterzogen. Sechs Patienten überlebten (23 %). Die Patienten wurden in zwei Gruppen unterteilt: Gruppe I (N=19) – Beginn der ECMO-Therapie im Operationssaal und Gruppe II (N=7) – sekundärer Therapiebeginn nach einem Intervall mit konventioneller Intensivtherapie auf Intensivstation.

Herztransplantation

Seit der ersten erfolgreichen klinischen Herztransplantation durch Barnard in Kapstadt 1967 wurden weltweit mehr als 4200 Herzverpflanzungen durchgeführt. Die wesentlichen Schritte zur Verbesserung der Ergebnisse umfassten die Präzisierung des Indikationsspektrums, die Einführung der transvenösen Endomyokardbiopsie zur Früherkennung von Abstoßungsreaktionen und die Anwendung neuerer immunsuppressiver Medikamente wie Cyclosporin-A.

Myokardprotektion in der koronären Bypasschirurgie

Die Methoden der Myokardprotektion in der aorto-koronaren Bypasschirurgie sind so sicher und effektiv geworden, dass eine nahezu vollständige Wiederherstellung der Myokardfunktionen nach Herzstillstand und extrakorporaler Zirkulation erfolgt. Bei 443 konsekutiven Patienten zeigten 86% eine sofortige spontane Wiederherstellung des Sinusrhythmus, 10% mussten mittels Elektroschock behandelt werden, 11,3% benötigten pharmakologische Kreislaufunterstützung länger als 6 Stunden postoperativ. Die Operationsmortalität betrug 1,35%.

Wärmeaustauschervergleich

Vergleichende Untersuchung verschiedener Wärmetauschersysteme für den Einsatz in der extrakorporalen Zirkulation.