Intraoperative Unterstützungsperfusion
Definitionsgemäß gehört die intraoperative Unterstützungsperfusion zusammen mit dem kardiopulmonalen Umgehungskreislauf sowie der Langzeitperfusion zum Bereich der sogenannten extrakorporalen Zirkulation. Damit ist gesagt, daß es sich jedesmal um ein außerhalb des Körpers befindliches System handelt. Es besteht im wesentlichen aus einer Pumpe und einem Oxygenator und ist am venösen und arteriellen Schenkel des Körperkreislaufes angeschlossen.
Membranoxygenatoren
Seitdem man sich mit dem Problem der extrakorporalen Oxygenierung befaßt, bestehen Bemühungen um eine Trennung von Blut- und Gasphase durch eine Membran, um auf diese Weise den natürlichen Verhältnissen in der menschlichen Lunge näher zu kommen und die schädlichen Eigenschaften des direkten Blut-Gas-Kontaktes, nämlich Austrocknung, Hämolyse, Eiweißdenaturierung und bakterielle Verunreinigung, auszuschalten.
Extrakorporale Zirkulation – Entwicklung und heutiger Stand
Die Arbeit behandelt die Verbesserung der Qualität der künstlichen Ganzkörperdurchströmung und die Verbesserung der Perfusion der terminalen Strombahn mit adäquater Sauerstoffversorgung. Es werden verschiedene Faktoren besprochen, die zur Verwirklichung einer idealen Perfusion beitragen, einschließlich Perfusion mit großen Pumpzeitvolumina, Verdünnungsperfusion und Verbesserung der Pumpoxygenatoren.
Membranbeschaffenheit und Gasdurchlässigkeit bei Membranoxygenatoren
Die Arbeit behandelt die Trennung verschiedener Medien durch Membranen als biologisches Prinzip. Beim Membranoxygenator ist das Prinzip der strengen Trennung von Blut und Gas über eine Kunststoffmembran verwirklicht. Es werden Gasdurchlässigkeit von Membranen, verschiedene Membranmaterialien und extramembranäre Faktoren des Gasaustausches diskutiert.
Die kontinuierliche Blutgasanalyse während des extrakorporalen Kreislaufs mittels Durchflußmessung
Die kontinuierliche Blutgasanalyse mittels Durchflußmessung bietet dem Kardiotechniker erweiterte Möglichkeiten der Oxygenationsregulierung. Es werden verschiedene Bypassverläufe dokumentiert und analysiert, um die Regulationswerte der kontinuierlichen Blutgasanalyse zu verdeutlichen. Durch die Dokumentation der erfassten Daten wurde es möglich, Vergleichswerte zu erstellen.
Myokardprotektion – ischämischer Herzstillstand
Myokardprotektion ist Schutz des Herzmuskels vor operativ bedingten Schäden. Die Schäden können mannigfaltiger Natur sein. Es sollen hier die Schäden ausgeschlossen werden, die nur Teile des Herzmuskels betreffen, z. B. durch direkte Gewalteinwirkung, wie Druck, Zug und Quetschung und der Schutz des Myokards vor Schäden beschrieben werden, die den gesamten Herzmuskel betreffen. Solche Schäden entstehen in erster Linie im Zusammenhang mit mangelhafter oder ganz aufgehobener Blutversorgung des Myokards.