Zum Verfahren der Bluteinsparung aus anaesthesiologischer Sicht

Die Risiken homologer Bluttransfusionen wurden durch moderne Screening-Verfahren reduziert, aber nicht eliminiert. Neben der Möglichkeit der Übertragung von Infektionskrankheiten wird vermutet, dass homologe Transfusionen die Wirtsresistenz durch Unterdrückung des Immunsystems beeinträchtigen. Am Universitätsklinikum Gießen wurden verschiedene Autotransfusionsmethoden etabliert: akute normovolämische Hämodilution, präoperative Vollblutspende, präoperative Plasmapherese und Autotransfusion mit Zellseparator.

Blutsparende Maßnahmen in der Herzchirurgie: Auswirkungen der Retransfusion des postoperativen Drainageblutes

Die Auswirkungen der Autotransfusion von perioperativem Mediastinalblut wurden in einer Vergleichsstudie untersucht. Bei einer mittleren Retransfusionsmenge von 390 ml wurden rotes Blutbild, Thrombozytenfunktion und Gerinnungsfähigkeit bei beiden Patientengruppen nicht beeinträchtigt. Der Bedarf an Fremdblut und Plasmaexpander konnte in der retransfundierten Gruppe signifikant reduziert werden.

Blutdruckmessung mit Einweg-Sensoren: Kriterien für den Entwurf von Meßsystemen

Herzchirurgische Eingriffe stellen besondere Ansprüche an die Überwachung der Hämodynamik des Patienten während der Operation und auf der Intensivstation. Es wurde geprüft, wie sich die meßtechnische Qualität von Einweg-Druckwandlern mit der herkömmlicher Sensoren vergleicht. 7 Einweg-Sensoren verschiedener Herkunft wurden physikalisch charakterisiert und mit konventionellen Wandlern verglichen. Statische und dynamische Testungen zeigten höhere Compliance bei den Einwegprodukten, aber standardisierte elektrische Empfindlichkeit und exzellente Linearität.

Umfassende Beurteilung von Oxygenatoren

Die umfassende Beurteilung von neuen Oxygenatorenentwicklungen ist eine höchstspezialisierte Aufgabe die nur von wenigen Zentren unternommen wird. Im Pacific Presbyterian Medical Center haben wir uns mit diesem Gebiet seit vielen Jahren beschäftigt und standardisierte Verfahren und Protokolle entwickelt, die es uns ermöglichen, die Leistung eines Oxygenators zu beurteilen.

Erfahrungen mit der pulsatilen Perfusion während extrakorporaler Zirkulation

Die Innovation in der extrakorporalen Zirkulationstechnik, während pulsatiler Perfusion in der klinischen Routine, läßt keinen Unterschied mehr in der Beurteilung der physiologischen und der maschinell erzeugten arteriellen Druckkurve zu. Diese zunächst nur rein optische, kongruente Druckkurve soll hier auf ihre physiologische Wertigkeit der verschiedenen Regelmechanismen und Organsysteme untersucht werden.