Ein Rechnermodell einer Herz-Lungen-Maschine
Es wird heutzutage verstärkt versucht, den Betrieb von Herz-Lungen-Maschinen zu automatisieren. Dazu benötigen wir zunächst ein Modell der Herz-Lungen-Maschine, um einen Regler entwerfen zu können. Zunächst wird die Maschine beschrieben und in ihren einzelnen Komponenten modelliert. Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Komponenten werden analysiert und zu einem Modell zusammengefasst.
Vereinfachte Anwendung einer Säuglings-ECMO nach herzchirurgischen Eingriffen
Die extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) ist eine etablierte Therapieoption bei Säuglingen mit schwerem Herz- oder Lungenversagen. Nach herzchirurgischen Eingriffen kann eine vereinfachte Anwendung der ECMO-Technik bei kritischen Situationen lebensrettend sein. Die technischen Aspekte und klinischen Erfahrungen werden dargestellt.
Kontrollierte Extremitäten-Reperfusion mit einem Druckbeutel-Perfusionssystem
Obwohl bei einer bestehenden Ischämie eines Organs oder einer Extremität die Reperfusion eine notwendige Voraussetzung für den Erhalt oder die Erholung der Funktion ist, kann die Reperfusion einen zusätzlichen Schaden verursachen. Wir haben nun das Verfahren der kontrollierten Reperfusion modifiziert, so daß es mit geringem technischen Aufwand und ohne den Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine durchgeführt werden kann.
Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in einer kardiotechnischen Abteilung – Schlußteil
Dieser abschließende Teil der Artikelserie behandelt die praktische Umsetzung und Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems in einer kardiotechnischen Abteilung. Es werden die Erfahrungen und Ergebnisse der Einführung dargestellt.
Koronare Bypasschirurgie unter Einsatz eines heparinbeschichteten extrakorporalen Zirkulationssystems – eine klinische Untersuchung
Die klinische Anwendbarkeit eines heparinbeschichteten extrakorporalen Zirkulationssystems wurde unter erheblich verminderter systemischer Heparingabe im Rahmen koronarer Bypassoperationen als prospektive, randomisierte Studie untersucht. 119 Patienten wurden in 3 Gruppen eingeteilt und verglichen. Die postoperative Nachblutungsmenge war in den beschichteten Gruppen deutlich geringer.
Einsatz der EKZ bei Erwachsenen in der Lungenchirurgie
Mit einem interessanten Randgebiet der HLM befaßt sich diese Arbeit über den Einsatz der extrakorporalen Zirkulation bei Erwachsenen in der Lungenchirurgie. Die Autoren zeigen die speziellen Anforderungen und Besonderheiten beim Einsatz der Herz-Lungen-Maschine in diesem chirurgischen Bereich auf.
Die Auswirkungen von extrakorporaler Zirkulation auf die Mikrozirkulation
Diese Arbeit stellt die Auswirkungen von extrakorporaler Zirkulation auf die Mikrozirkulation dar. Die Autoren untersuchen die mikrovaskulären Veränderungen und deren Bedeutung für die Perfusion während des Einsatzes der Herz-Lungen-Maschine.
Arterio-venöse pumpenlose extrakorporale Lungenunterstützung als neues Verfahren bei der Behandlung des Lungenversagens
Die extrakorporale Lungenunterstützung (ECLA) ist ein etabliertes Behandlungsverfahren beim akuten Lungenversagen. Hierbei handelt es sich um ein veno-venöses Bypassverfahren. Bei Patienten mit guten hämodynamischen Verhältnissen kann eine arterio-venöse „pumpenlose“ ECLA die Hypoxie und Hyperkapnie kompensieren. Der Anschluß der ECLA erfolgt über Kanülen in der Arteria femoralis und der Vena femoralis.
Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in einer kardiotechnischen Abteilung
Der Weg des modernen Krankenhauses zu einem Gesundheitsunternehmen der Dienstleistungsbranche ist gekennzeichnet durch einen Strukturwandel, der unter anderem die Einführung eines umfassenden Qualitätsmanagementsystems, an Total Quality Management orientiert, beinhaltet. Dieser Artikel vermittelt nach einem Überblick über Qualitätsmanagement im Krankenhaus den praxisorientierten Einstieg in das Thema und zeigt anhand von ausgewählten Beispielen die bereits realisierten Umsetzungen innerhalb der kardiotechnischen Abteilung.
Extrakorporale Zirkulation zur mechanischen Kreislaufunterstützung bei Koronarangioplastie
Sowohl konventionelle Bypasschirurgie als auch Koronarangioplastie sind bei Patienten mit schwerer KHK im Stadium NYHA III-IV bei stark eingeschränkter Pumpfunktion oder fortgeschrittener höchstgradiger Verengung der Koronargefäße je nach Risikoprofil mit einer hohen Letalität behaftet. Die Kombination von EKZ und PTCA ist eine praktikable Technik zur Unterstützung der Kreislaufsituation bei Revaskularisation durch Dilatation, Rotablation oder Stentimplantation.