HLM-Simulation: Ein Programm zur Simulation einer extrakorporalen Zirkulation
Ein Computerprogramm zur Simulation der Herz-Lungen-Maschine wurde entwickelt, um die extrakorporale Zirkulation virtuell darzustellen. Das Programm ermöglicht die Simulation verschiedener Betriebszustände und Parameter der HLM für Ausbildungs- und Forschungszwecke.
Kinderherzchirurgie: CO2-Zugabe zur Steuerung des pulmonalen Widerstands
Bei kongenitalen Herzfehlern mit einer ’single ventricle physiology‘ wie dem hypoplastischen Linksherzsyndrom ist nach palliativem Eingriff der systemische und pulmonale Kreislauf durch einen Shunt miteinander verbunden. Um eine Überflutung der Lunge zu vermeiden, kann durch direkte Zugabe von CO2 in den Respirationstrakt der pulmonale Widerstand angehoben und so ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen pulmonaler und systemischer Perfusion erreicht werden.
Intraoperative Qualitätskontrolle in der koronaren Bypasschirurgie
Die koronare Bypasschirurgie ist der mit Abstand am häufigsten durchgeführte Eingriff am offenen Herzen in Deutschland. Im Beitrag werden verschiedene Methoden zur intraoperativen Qualitätskontrolle distaler Anastomosen wie Gefäßsondierung vor und nach Anastomosierung, Injektion von Indocyangrün zur direkten Beurteilung der regionalen Perfusion, Flußmessung und Messung des myokardialen Temperaturanstieges beschrieben.
Vergleich der Qualität der Blutseparation mit verschiedenen Autotransfusionsmaschinen
Hämodilutionsblut wurde mit den Autotransfusionsmaschinen CATS (Fresenius) und Sequestra (Medtronic) in die Fraktionen plättchenarmes Plasma (PAP), plättchenreiches Plasma (PRP) und Erythrozytenkonzentrat (EK) aufgetrennt. Die Qualität der Separationsprodukte wurde anhand ausgewählter Parameter untersucht. Die Untersuchungen ergaben keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen beiden Autotransfusionsmaschinen.
Ein mathematisches Modell zur Bestimmung der Blutviskosität
Als Ergänzung zu einem vorangegangenen Beitrag aus Heidelberg wird ein mathematisches Modell zur Bestimmung der Blutviskosität vorgestellt. Das Modell ermöglicht die Berechnung der Blutviskosität unter verschiedenen physiologischen und pathophysiologischen Bedingungen.
Intraoperative isovolämische Hämodilution aus der Aortenkanüle bei kardiochirurgischen Patienten mit hochgradiger Mehrgefäß-KHK
Die Studie untersucht die intraoperative isovolämische Hämodilution aus der Aortenkanüle bei kardiochirurgischen Patienten mit hochgradiger Mehrgefäß-KHK. Diese Technik zielt darauf ab, den Hämatokrit zu reduzieren und die Rheologie des Blutes zu verbessern, während gleichzeitig das Blutvolumen konstant gehalten wird.
COMBIPOLAR – die Sicherheit der bipolaren Wahrnehmung, kombiniert mit den Vorteilen der unipolaren Elektrode
Der Artikel beschreibt das COMBIPOLAR-System, welches die Sicherheit der bipolaren Wahrnehmung mit den Vorteilen der unipolaren Elektrode kombiniert. Diese Technologie im Bereich der Elektrostimulation verspricht verbesserte Leistungsfähigkeit bei der Herzschrittmachertherapie.
Zentrifugalpumpen im Vergleich: hydraulische Leistung und Blutschädigung
Zentrifugale Blutpumpen finden zunehmend Verwendung in der extrakorporalen Zirkulation und zur Kreislaufassistenz. Gegenwärtig verfügbare Modelle unterscheiden sich konstruktiv besonders in der Gestaltung des Rotors und damit in der Wandlung von Antriebsenergie in Druck und Fluß. Die Auswahl einer Pumpe für jede Anwendung sollte sich auf numerische Daten zu Pumpleistung und Bluttrauma stützen. Ein Teststand für die vergleichende Untersuchung von Pumpen unter standardisierten Bedingungen wurde entwickelt.
Mathematische Modellierung der Hämodynamik während extrakorporaler Zirkulation
Die mathematische Modellierung der Hämodynamik während extrakorporaler Zirkulation ermöglicht eine bessere Verständnis der komplexen physiologischen Vorgänge während Herzoperationen. Durch mathematische Ansätze können hämodynamische Parameter vorhergesagt und optimiert werden.
Optimiertes Blutgasmanagement während EKZ
Das Ziel dieser Untersuchung war der Leistungsvergleich der Online-Blutgasanalysatoren Paratrend 7 und CDI400 unter dem Aspekt der Optimierung des Blutgasmanagements während der extrakorporalen Zirkulation (EKZ). Durch das Gegenüberstellen der beiden Meßsysteme konnte gezeigt werden, daß gegenüber dem Meßsystem CDI 400 der Vorteil des Meßsystems Paratrend 7 neben der Meßgenauigkeit und der guten Ansprechgeschwindigkeit des paO2-Sensors vor allem in der lückenlosen Überwachung des Patienten liegt.