Erste klinische Erfahrungen beim Einsatz des Kapillarmembranoxygenators „Quadrox“
Der Beitrag vermittelt erste klinische Erfahrungen beim Einsatz eines neuen Kapillarmembran-Oxygenators. Die Autoren berichten über die praktische Anwendung und Leistungsfähigkeit des Quadrox-Oxygenators in der klinischen Routine der Herzchirurgie.
Regelmechanismen der Blutgase unter Einsatz eines In-line-Blutgasmeßgerätes
An einer Gruppe von zweimal 15 Patienten im Robert-Bosch-Krankenhaus in Stuttgart wurde versucht aufzuzeigen, ob eine konstantere Perfusion bezüglich der Blutgase möglich ist unter Einsatz des In-line-Blutgasmeßgerätes CDI 300 der Firma 3M Sarns. Die Ergebnisse zeigten eine zufriedenstellende Verbesserung der Perfusionskonstanz.
Der Einsatz leukozytendepletierender Filter in der Herz-Thorax-Chirurgie
Der Artikel behandelt den Einsatz von Leukozytenfiltern in der Herz-Thorax-Chirurgie. Diese Filter werden zur Reduktion der inflammatorischen Antwort und zur Verbesserung der Organprotektion während extrakorporaler Zirkulation eingesetzt.
Entwicklung eines Maschinensets für die pulsatile Säuglingsperfusion
Viele klinische Studien haben vergleichende Untersuchungen zu pulsatiler und nicht pulsatiler Perfusion angestellt. Trotz unterschiedlicher Ergebnisse ist allen Studien die Feststellung gemeinsam, daß pulsatiler Blutfluß bei langdauernder EKZ für den Patienten besser sei. Deshalb wird im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen pulsatile Perfusion auch in der Chirurgie der kongenitalen Vitien eingesetzt.
Ein neuer Membranoxygenator für die extrakorporale Lungenunterstützung
Bei 10 Neugeborenen, welche eine AREC-Behandlung (Assistance Respiratoire Extra Corporelle) benötigten, haben wir einen neuen Silikon-Diffusionsmembranoxygenator (M8, Jostra, Deutschland) eingesetzt. Der M8 hat eine Membranoberfläche von 0,77 m2 und eine maximale Blutflußrate von 0,8 l/min.
Gemischt-venöse Sauerstoffsättigung und Hämatokrit als kontinuierliches On-line-Monitoring
Um die Sauerstoff-, Gas- und Flowsteuerung während der extrakorporalen Zirkulation zu optimieren, haben wir drei auf dem Markt befindliche On-line-Monitore (Cobe Sat/Hct, Medtronic MX2, 3M CDI 100) zur Bestimmung der gemischt-venösen Sauerstoffsättigung und des Hämatokrits miteinander verglichen.
Kontrollierte Extremitätenreperfusion nach schwerer Ischämie
Die kontrollierte Extremitätenreperfusion beruht auf dem Prinzip, daß über die reine Wiederherstellung eines adäquaten Blutstromes hinaus eine Veränderung der Zusammensetzung des Reperfusates sowie der Bedingungen der Reperfusion vorgenommen werden kann. Die durch die vorausgegangene Ischämie geschädigte Extremität soll während der initialen Reperfusionsphase therapiert werden, um die lokalen und systemischen Reperfusionsschäden zu vermindern, die bei normaler Blutreperfusion entstehen.
Neuartige Verfahren zur Verbesserung der Blutverträglichkeit von Schlauchmaterialien
Die Blutverträglichkeit von Schlauchmaterialien ist ein kritischer Faktor in der extrakorporalen Zirkulation. Neue Oberflächenbeschichtungen und Materialmodifikationen versprechen eine deutliche Verbesserung der Biokompatibilität und Reduktion thromboembolischer Komplikationen.
Reduktion des Fremdblutbedarfs durch verbesserte Oxygenatoren und „Pooling“ von venösem Blut unmittelbar vor der EKZ
Es wurde der Einfluß zweier verschiedener Oxygenatorsysteme sowie einer Methode der intraoperativen Eigenblutspende auf den Fremdblutbedarf bei Koronar-Bypass-Operationen getestet. 135 Patienten wurden in drei Gruppen aufgeteilt: Gruppe 1 erhielt den Oxygenator OXY 51 (Sorin), welcher mit 2000 ml Ringerlaktat vorgefüllt war. In Gruppe 2 wurde dieses Volumen auf 1500 ml reduziert und es kam als Oxygenator der Monolyth (Sorin) zum Einsatz. Gruppe 3 erhielt die gleiche Bypasstechnik wie Gruppe 2, jedoch wurden zu Beginn der extrakorporalen Zirkulation (EKZ) 500-1000 ml heparinisiertes Blut entnommen und durch Ringerlösung ersetzt.
Einfluß von Hypothermie und Aprotinin auf Thrombozytenfunktion und Blutverbrauch in der Herzchirurgie
Bei 60 Patienten, die sich elektiv einer aorto-koronaren Bypass-Operation unterziehen mußten, sollte in einer kontrollierten, prospektiv randomisierten Untersuchung der Einfluß der Hypothermie und die Gabe von Aprotinin auf die Thrombozytenfunktion erfaßt werden. Im Vergleich zur normothermen extrakorporalen Zirkulation (EKZ) kam es unter hypothermen Bedingungen zu einer signifikanten Reduktion der Thrombozyten-Aggregation. Die gleichzeitige Gabe von Aprotinin bei hypothermer EKZ konnte diese Verschlechterung der thrombozytären Funktion verhindern.