Monitoring im EKZ-System

Die Druckgradienten im extrakorporalen Kreislauf stellen eine physikalische Gegebenheit dar. Mit einem entsprechenden Monitoring an der HLM können diese AP-Werte der einzelnen Komponenten gemessen, gewertet und dokumentiert werden. Die periphere arterielle Druckmessung unterliegt während der Perfusion vielen Störgrößen. Die Feststellung des zentralen mittleren Perfusionsdruckes in der Aorta asc. während der EKZ, unabhängig von der peripheren arteriellen Druckmessung, ist ein wichtiger Parameter zur Beurteilung der Perfusion.

Praxisbezogene Datenverarbeitung in der Kardiotechnik – Anforderung und Realisierung

Der vorliegende Artikel zeigt die theoretische und praktische Verwirklichung eines Datenverarbeitungssystems in der Kardiotechnik. Die Anforderungen seitens des Kardiotechnikers, die historische Entwicklung und Verwirklichung der Hardware sowie die konzeptionelle Grundlage für die Software eines Clinical Information Systems (CIS) werden dargestellt. Die Umsetzung aller Anforderungen wird an einem Beispiel aus der Praxis erläutert.

Nutzung des kontinuierlichen Monitoring der O2-Versorgung unter hypo- und normothermer Ganzkörperperfusion

Die kontinuierliche Überwachung der zerebrovenösen O2-Hb-Sättigung mittels spezieller Oximetrie-Katheter zeigte charakteristische Verläufe mit starkem Anstieg in der Kühlphase und einem Abfall während der Wiedererwärmung. Unter normothermer Perfusion bleiben die O2-Abgabebedingungen im Normbereich, weshalb normotherme Perfusion zur verbesserten zerebralen Protektion favorisiert wird.

Intraoperative Anwendung der Bretschneider-Methode

Eine optimierte Myokardprotektion mit dem Bretschneider-Verfahren setzt eine korrekte Anwendung der Histidin-gepufferten Lösung (Custodiol®) voraus. Dazu ist eine hochvolumige Perfusion über ca. 8 Minuten mit der 6-8 °C kalten Lösung erforderlich. Der Perfusionsdruck soll nach Erreichen des kompletten Herzstillstandes bei 40 mmHg, bei vorliegenden Koronarstenosen bei 50 mmHg liegen.

Aspekte der Farbbildgestaltung in der Patientenüberwachungstechnik

Bei der Realisierung graphischer Benutzeroberflächen in der Patientenüberwachung kommt der Parameter Farbe als wesentliches Element der Bildschirmgestaltung zum Einsatz. Farbe sollte nur als Mittel der redundanten Codierung verwendet werden, da nicht alle Nutzer farbtauglich sind. Zur eindeutigen Farbidentifikation eignen sich deutlich unterscheidbare Farben wie Blau, Grün, Gelb und Rot.

Klinische Erfahrung mit dem COBE SAT/HCT-Monitor

Ein On-Line-System zur kontinuierlichen Überwachung der venösen Sauerstoffsättigung und des Hämatokrit wurde getestet. Das System wurde mit zwei Blutgasanalysegeräten, dem OSM2 und dem AVL 995-Hb, verglichen. Die Studie zeigt eine gute Korrelation zwischen dem COBE SAT/HCT-Monitor und den Laborgeräten.

Intraoperative transösophagale Echokardiographie

Die intraoperative transösophagale Echokardiographie hat sich als wichtiges diagnostisches Verfahren in der Herzchirurgie etabliert. Die Methode ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung der Herzfunktion während des Eingriffs und unterstützt chirurgische Entscheidungen durch präzise Bildgebung.