Extrakorporale Oxygenierung bei ARDS – Falldarstellung einer Stufentherapie nach Herztransplantation
Die extrakorporale Oxygenierung ist beim schweren Lungenversagen eine anerkannte Behandlungsmöglichkeit. Wir berichten über einen Patienten, bei dem ein Adult Respiratory Distress Syndrom (ARDS) nach Herztransplantation mit einer extrakorporalen Membranoxygenierung behandelt wurde, deren Invasivität in Anpassung an die klinische Situation stufenweise erweitert wurde.
Extrakorporale Wiedererwärmung eines hypothermen Kleinkindes nach Beinahe-Ertrinken
Anfang März 1998 wurde ein zweijähriger Junge in tiefer Hypothermie unter Reanimation in die Universitätsklinik Regensburg eingeliefert. Es wurde entschieden, das Kind mit der Herz-Lungen-Maschine (HLM) aufzuwärmen. Die erstmalig in der Notaufnahme mittels Rektalsonde durchgeführte Temperaturbestimmung ergab einen Wert von 26,2 °C. Nach einer EKZ-Zeit von 270 Minuten waren normotherme Verhältnisse hergestellt. Frühzeitig im Verlauf wurde eine extrakorporale Lungen-Unterstützung (ECLA) erforderlich.
ECMO zur Behandlung der kindlichen Kardiomyopathie
Ein 14 Monate altes Kleinkind wurde wegen eines Linksherzversagens mit plötzlichem Herzstillstand und anschließender Reanimation an eine veno-arterielle ECMO angeschlossen. Als Ursache wurde eine dilatative Kardiomyopathie aufgrund akuter viraler Myokarditis diagnostiziert. Nach sechs Tagen bildete sich unter der ECMO die linksventrikuläre Dilatation nahezu vollständig zurück.
Kinderherzchirurgie: Hypoplastisches Linksherzsyndrom (HLHS)
Das hypoplastische Linksherzsyndrom ist mit 8 % die vierthäufigste kongenitale Herzerkrankung. Neugeborene mit einem hypoplastischen Linksherzsyndrom haben nur einen effektiv pumpenden Ventrikel und sind von einem offenen Ductus Botalli abhängig, um eine systemische Zirkulation aufrecht zu erhalten. Unbehandelt führt dieser Herzfehler innerhalb von Tagen oder Wochen zum Tode.
Seltene Komplikationen durch IABP-Implantationen
Die Unterstützung mit der Intraaortalen Ballonpumpe ist ein bewährtes Verfahren zur Behandlung von Patienten mit Linksherzversagen nach Herzoperationen oder Myokardinfarkt. Eine Implantationsrate von 1,5 bis 6,2 % nach aortokoronaren Bypassoperationen wird in der Literatur genannt. Berichte über Komplikationen sind selten. Die meisten Komplikationen im Zusammenhang mit der Intraaortalen Ballonunterstützung sind vaskulärer Natur wie Beinischämie, Infektionen oder Blutungen an der Punktionsstelle.
Wiedererwärmung mit Hilfe der Extrakorporalen Zirkulation bei einem einjährigen Kind nach Fastertrinken
Fallbericht über die erfolgreiche Wiederbelebung und Wiedererwärmung eines einjährigen Kindes nach Fastertrinken mittels extrakorporaler Zirkulation. Das Kind wurde mit schwerer Hypothermie und Herzstillstand eingeliefert und konnte durch den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine erfolgreich reanimiert werden.
EKZ bei einem Patienten mit bekannter Äthylenoxid-Allergie
Fallbericht über die Durchführung einer extrakorporalen Zirkulation bei einem Patienten mit bekannter Äthylenoxid-Allergie. Es werden spezielle Vorsichtsmaßnahmen und Alternativen zur herkömmlichen Sterilisation beschrieben.
Herz-Kreislauf-Versagen nach Tourniquet-Schock: Reanimation mit kardiopulmonalem Bypass
Fallbeispiel einer Reanimation nach Herz-Kreislauf-Versagen infolge eines Tourniquet-Schocks mittels kardiopulmonalem Bypass mit Darstellung der Behandlungsstrategien.
Linksventrikuläre Kreislaufunterstützung bei einem 7 Tage alten Neugeborenen unter Einsatz einer Zentrifugalpumpe
Im Mai 1992 wurde an der Klinik für Herz-,Thorax-und Gefäßchirurgie die extrakorporale Kreislaufassistenz bei einem 7 Tage alten und 3200 g schweren Säugling mit therapierefraktärem Postkardiotomie-Low-output-Syndrom erfolgreich eingesetzt. Die Kreislaufunterstützung erfolgte nach anatomischer Korrektur einer d-TGA wegen anhaltendem linksventrikulären Funktionsverlust nach mehrfach erfolglosen Entwöhnungsversuchen von der HLM.
40 Tage heparin-freie totale extrakorporale Lungenassistenz (TEKLA) mit Anwendung von bioaktiven, oberflächenbehandelten EKZ-Kreislauf-Komponenten
Bericht über eine 40-tägige heparin-freie totale extrakorporale Lungenassistenz mit Verwendung von bioaktiven, oberflächenbehandelten EKZ-Kreislauf-Komponenten. Diese innovative Anwendung zeigt neue Möglichkeiten in der Langzeit-Organunterstützung ohne antikoagulative Therapie auf.