Minimal-invasive Herzchirurgie
Minimal-invasive Techniken haben seit vielen Jahren in der Mehrzahl der chirurgischen Disziplinen ihren Platz gefunden. In der Herzchirurgie hat sich gezeigt, dass der Verzicht auf die Herz-Lungen-Maschine als qualitatives Kriterium der minimierten Invasivität über die Verkleinerung des Zuganges dominiert. Die Vermeidung der HLM-assoziierten Morbidität mit unphysiologischer Organperfusion und Komplementaktivierung ist dabei zentral.
Auf Material und Kreislauf bezogene Biokompatibilität des kardiopulmonalen Bypasses in der Herzchirurgie
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Material- und kreislaufbezogenen Biokompatibilität des kardiopulmonalen Bypasses in der Herzchirurgie. Es werden die verschiedenen Aspekte der Biokompatibilität und deren Auswirkungen auf den Patienten während der extrakorporalen Zirkulation untersucht.
Neuropsychologische Veränderungen nach ACVB-Operationen
Extrakorporale Zirkulation verursacht durch Induktion von Gerinnungsstörungen, thrombofibrinöse und gasförmige Mikroembolien und systemische Entzündungsprozesse eine Hirnschädigung. Durch operations- und kardiotechnische Verbesserungen sind ischämische Insulte und schwere Psychosen selten geworden. Leichtere Schädigungen als Parameter der Qualitätssicherung lassen sich nur durch Messung intraoperativ erworbener Hirnleistungsstörungen mit neuropsychologischen Tests erfassen.
Studienüberblick zu transienten Druckexkursionen bei Membranoxygenatoren
Diese Arbeit gibt einen Überblick über Studien zu transienten Druckexkursionen bei Membranoxygenatoren. Druckspitzen und -abfälle können während der extrakorporalen Zirkulation auftreten und haben Einfluss auf die Hämolyse und die Funktion der Oxygenatoren.
Klinische Resultate der linksventrikulären Herzunterstützung mit dem Novacor N 100 LVAS
Seit 1984 wurde das Novacor N 100 LVAS bei 692 Patienten eingesetzt. Mehr als 60 % davon konnten erfolgreich zur Herztransplantation überbrückt werden, 10 % werden zur Zeit von dem System unterstützt, und 3 % konnten von dem LVAS entwöhnt werden. Eine zunehmende Anzahl von Patienten verläßt die Klinik mit dem Unterstützungssystem und kann den normalen täglichen Aktivitäten nachgehen.
Minimal invasive Herzchirurgie – die Alternative zur konventionellen Operation mit der Herz-Lungen-Maschine?
Der allgemeine Trend zu minimal invasiven Operationsverfahren in der Herzchirurgie ist das am häufigsten diskutierte Thema der letzten Monate. Es lassen sich zwei unterschiedliche Ansatzpunkte aufzeigen: einerseits der Verzicht auf den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine, andererseits das Bemühen, über mehrere kleine Operationszugänge die Sternotomie zu umgehen. Zur Zeit scheinen sich insbesondere zwei sehr unterschiedliche Verfahren zu etablieren: die sogenannten MIDCAB-Operationen und die Operationen mit dem Port-Access System.
Kardioplegie, Blutkardioplegie und die Histopathologie von Myokardbiopsien
Durch die kardioplegische Lösung nach Bretschneider, die durch Verwendung des organischen Puffers Histidin/Histidin-HCl (Custodiol) einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung getan hat, konnte die Ischämiezeit um den Faktor 3 bis 5 verlängert werden. Neben der Bretschneider-Lösung steht seit einiger Zeit eine von Buckberg als Blutkardioplegie konzipierte Lösung zur Verfügung. Bei allen angewendeten Verfahren ist jedoch der Erfolg eines herzchirurgischen Eingriffes nicht nur von der Qualität der eingesetzten Lösung abhängig, sondern auch von der Art und Ausprägung der Vorschäden des Herzens.
Koronarsinusinterventionen in der Herzchirurgie als Methode der Myokardprotektion
Die Prinzipien der Koronarsinusinterventionen und deren Anwendung als Methode der Myokardprotektion werden umfassend dargestellt. Diese Methode hat ihre wichtige Rolle in der Behandlung des postoperativen Low-output-Syndroms nach herzchirurgischen Eingriffen.
Duraflo-II-beschichtete extrakorporale Kreislaufsysteme
In diesem Beitrag werden die Technologie, die experimentellen und klinischen Erfahrungen mit beschichteten extrakorporalen Systemen, speziell dem Duraflo-II-System, besprochen und bestehende Möglichkeiten aufgezeigt.
Ballongegenpulsation – Stand und Ausblick
Die intraortale Ballonpumpe stellt heute das am häufigsten gewählte Verfahren zur mechanischen linksventrikulären Unterstützung dar. Pathophysiologie, Indikationen, Kontraindikationen, Techniken für die Insertion und Entfernung, Systemeinstellung und Überwachung, Gefahren, Ergebnisse und Komplikationen werden diskutiert.