Blutdrucksenkung in der Kardiochirurgie – Pathophysiologische Grundlagen und klinische Anwendung
Obwohl in der Herzchirurgie seit deren Anfängen intraoperative Blutdrucksenkung betrieben wird, hat diese durch die Wiederentdeckung bereits seit langem bekannter Pharmaka in den letzten Jahren eine zunehmende Erweiterung ihrer Indikation erfahren. In erster Linie ist hier das Natrium-Nitroprussid zu nennen und mit gewissen Einschränkungen auch das Nitroglycerin. Hauptziel für die intra- und postoperative Blutdrucksenkung bei kardiochirurgischen Patienten ist die Verminderung von Vor- und Nachbelastung des Herzens.
Die Bedeutung der Mikrofiltration von Blut im Rahmen der extrakorporalen Zirkulation
Zahlreiche Untersuchungen während der letzten 10 Jahre haben sich mit der Problematik einer Mikroembolisierung während der extrakorporalen Zirkulation befaßt. Grundsätzlich sind während der extrakorporalen Perfusionstechnik zwei verschiedene Typen von Mikroemboli zu trennen: corpusculäre – zelluläre Mikroemboli und Luftemboli. Für beide Typen sollen ihre Herkunft, ihre Eintrittswege in den Empfängerorganismus, ihre Auswirkungen im Empfängerorganismus sowie prophylaktische Richtlinien gegen eine Mikroembolisierung diskutiert werden.
Operative Behandlung von Aortenklappenfehlern – Fortbildung
Zur Druckmessung in der operativen Medizin
Die Messung des arteriellen Blutdrucks hat in der gesamten Medizin seit dem letzten Jahrhundert eine herausragende Bedeutung, weil es ein leicht anwendbares und recht zuverlässiges indirektes Verfahren zur unblutigen Ermittlung von systolischem und diastolischem Blutdruck gibt. In diesem Artikel sollen die wichtigsten Grundlagen der unblutigen und der direkten Registrierung von Druckphänomenen im Kreislauf dargestellt werden.
Die Entwicklung der Herzchirurgie
Die Entwicklung der Herzchirurgie
F. Helmer…………………………………………………………………………………………….86
Chirurgische Behandlung angeborener Herzfehler
J. von der Emde, H. Singer, J. Rein………………………………………………………92
Mitgliederinformationen — Veranstaltungen — Literaturhinweise .. .97 – 99
Erscheinen: dreimal jährlich zum April/August/Dezember.
Bezugspreis DM 4,—zuzügl. Porto, für Mitglieder des Verbandes
frei.
Stellenwert und praktische Durchführung der Pulmonalisembolektomie unter extrakorporaler Zirkulation
Die Pulmonalisembolektomie muß als wirkungsvolle, jedoch aufwendige und eingreifende therapeutische Maßnahme in ein Gesamtkonzept der Prophylaxe und Therapie thromboembolischer Komplikationen eingeordnet werden. Die wichtigste Aufgabe ist die Vermeidung von Situationen, die eine Pulmonalisembolektomie erfordern könnten.
Operative Behandlung der koronaren Herzerkrankung
Dieser Fortbildungsbeitrag behandelt die operativen Behandlungsmöglichkeiten der koronaren Herzerkrankung und gibt einen Überblick über die verschiedenen chirurgischen Therapieansätze.
Berichterstattung der Kommission für Kapazitätsermittlung der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie, Teil 1
Dieser erste Teil des Berichts der Kommission für Kapazitätsermittlung behandelt die Erfassung und Bewertung der Kapazitäten in der Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie in Deutschland.
Zur Pathophysiologie während Herzoperationen mit der Herz-Lungen-Maschine
Das Thema befasst sich mit den pathophysiologischen Veränderungen während der extrakorporalen Zirkulation. Die Zeitdauer der Operation mit der Herz-Lungen-Maschine entspricht einem Zustand eines klinisch kontrollierten Schocks in seiner ersten Phase. Der Vortrag behandelt die praktisch wichtigen Befunde der Pathophysiologie der extrakorporalen Zirkulation und eigene Untersuchungsergebnisse.
Zur Technologie der Blutmikrofiltration
Es ist für alle, die Blutmikrofilter einsetzen, wichtig, die Technologie zu kennen, die den heute verwendeten Filtern zugrunde liegt. Die Gesetzmäßigkeiten, die während des Durchflusses auftreten, sind oftmals komplex, unvorhersehbar und wechselnd. Der Artikel erläutert die verschiedenen Filtermechanismen und deren Anwendung in der Blutmikrofiltration.